
Deutschlands Süd-See trifft Nordsee
Am Donnerstag war es soweit: Die fast komplette Crew der Bodensee Shantymen hat ihre über 800 km lange Reise mit dem Bus nach
Bremen angetreten, um vom Stützpunkt
„Atlantic Hotel" an der Galopprennbahn täglich Fahrten zur alle fünf Jahre stattfindenden
Sail ins nahe gelegene
Bremerhaven zu unternehmen.
Eine Unterkunft in Bremerhaven war bereits seit über einem Jahr für größere Reisegruppen völlig ausgebucht, so dass die etwa 20 Shantymen mit ihren „Mädels" in der hübschen Nachbarstadt Bremen Quartier bezogen haben.
Der Dauerregen am Freitag war selbst für Museumsmuffel ideale Voraussetzung, das
Deutsche Schifffahrtsmuseum am Weserufer im Trockenen genießen zu können. Die in den 1960er Jahren ausgegrabene Hansekogge von 1380 und im Außenbereich der größte erhaltene hölzerne Frachtsegler, die
„Seute Deern", waren neben dem
U-Boot „Wilhelm Bauer" die Höhepunkte der Ausstellung von Weltniveau. Nachdem der Wissensdurst in zahlreichen Sammlungsbeständen der weitläufigen Anlage vom Mittelalter der Seefahrt bis hin zu modernster Polarforschung gestillt war, gab es eine Stärkung im Museumscafé mit großartigem Panoramablick auf die Weser. Das Bremerhavener „Schlepperballett" sorgte bei einem Pharisäer, Kaffee und Kuchen für den themengerechten maritimen Augenschmaus.
Nach dem Museumsbesuch ging es endlich rein ins Menschengewühl auf die Kais der Sail, wo etwa 230 flaggengeschmückte Schiffe festgemacht hatten. Hier ergab sich die beste Gelegenheit, bei der „open ship" sich die schönsten Segler von Deck aus anzusehen. Großsegler wie die
„Gorch Fock", die „Krusenstern" oder die
„Alexander von Humboldt" mit ihren grünen Segeln lockten zahlreiche Besucher auf ihre Planken. Zweifellos die längste Anreise hatte die
„Devaruci", das Segelschulschiff der Marine Indonesiens. Fernweh kam auf, als dieses mit exotischen Schnitzereien an den Masten und der Kajüte verzierte Schiff am Sonntag unter schmissigen Klängen der Bordkapelle, mit schmucken auf den Rahen paradierenden Matrosen Bremerhaven wohl für immer verlassen hat – die Bark soll demnächst stillgelegt werden.
Einen aktiven Beitrag zum Kulturfestival konnten die Bodensee Shantymen am Samstag und Sonntag gleich auf drei Bühnen leisten. Hier bot sich sogar die Gelegenheit, auf der riesigen und zentral gelegenen Bühne von
Radio Bremen den Nordlichtern zu zeigen, dass auch in Deutschlands Süden Shanties und Seasongs gepflegt werden. Die Rückfahrten nach Bremen hat unser Busfahrer Frank mit Abstechern in die ländliche Szenerie des Nordens mit reetgedeckten Bauernhäusern aus rotem Backstein, mit Kühen und Pferden auf den ausgedehnten Ebenen aufgewertet. Die Abende wurden zu einem nicht nur kulinarischen Besuch von Bremens Altstadt genutzt. Hier kamen auch Kontakte außerhalb des organisierten Programms zu weiteren Shantychören zustande.
„All hands on deck" hieß es am Sonntag bei einem Schiffstörn der Bodensee Shantymen auf der 48 m langen Dreimast-Barkentine
„Loth Lorien", als abgelegt und die Segel gesetzt wurden. Bei Windstärke 5 und wechselhaftem, eben typischem Nordseewetter konnte bei einer mehrstündigen Ausfahrt auf der Weser der Containerhafen sowie zahllose Schiffe vom historischen Segler bis zum von Lotsenbooten begleiteten modernen Containerfrachter bestaunt werden.
Einen schönen Ausklang bot das gemeinsame Abendessen auf dem nach original Bauplänen der „Picton Sea Eagle" aus dem Jahr 1780 umgebauten Museumsschiff und heutigen
„Pannekoekschip Admiral Nelson" an der Bremer Schlachte mit Blick auf die Weser, bevor am Montag wieder die Heimreise an den Bodensee angetreten wurde.
Es war ein großartiges, unvergessliches Erlebnis für die Bodensee-Shantymen.
Welch ein Wetterwechsel! Am zurückliegenden Samstag noch heftige Regenfälle und damit Absage des Konzerts der Bodensee-Shantymen in Nussdorf, so hat uns der Wettergott zum Ersatztermin am Samstag, den 21. August 2010 schönstes Feierwetter geschenkt.
Nicht nur ein tolles Wetter, nein, genau so gestrahlt hat das Nussdorfer Publikum. Eine super Stimmung und fröhliche Menschen in guter Laune waren von der Veranstaltung begeistert.
Und das war nicht nur so weil die Bodensee-Shantymen ihr "Gute Laune Programm" präsentierten, es war auch die herrliche stimmungsanregende Lage direkt am Bodenseeufer, das traumhafte Wetter mit "Bilderbuch-Sonnenuntergang" und nicht zuletzt die professionellen fleißigen Helfer des
MGV Nussdorf und Herrn
Nell, dem Campingplatzbetreiber.(Eine gute Adresse für Camper!!)
Die "Bodensee-Shantymen" bedanken sich ganz herzlich für das Vertrauen, das der
MGV Nussdorf in die Seemänner gesetzt hat und freuen sich im kommenden Jahr auf eine evtl. Wiederholung des Festes.
Das war der erste Auftritt der Bodensee-Shantymen auf dem Motorschiff
"Großherzog Ludwig". Nachdem das stolze Schiff um 20 Uhr pünktlich vom Bodmaner Hafen ablegte, wurden weiter Shanty-Fans in Ludwigshafen und Sipplingen an Bord genommen.
Da die Wettervorhersage für diesen Abend nicht gerade rosig war, waren alle um so glücklicher, dass es ein
wunderschöner Abend mit etlichen Überraschungen wurde.
Da in Bodman gerade das Strandfest stattfand, durften die Shantyfans hautnah das herrlich beleuchtete Schiffskorso und schließlich zum Finalen Schluss ein schönes Feuerwerk bewundern.
Dank an den Betreiber Herrn Hanschur, für die Verpflichtung auf dem schönen Schiff. Herr Handschur ist auch Betreiber der
"Lädine" in Immenstaad am Bodensee, vielleicht wollen auch Sie einmal auf diesem Schiff fahren!
Zum Saisonauftakt 2010 präsentieren wir, die Bodensee-Shantymen unsere
vierte CD. Traditionell bleiben wir auch diesmal bei unserem bewährten Titel "Seemannsträume", nun als
Volume 4.
Es erfüllt uns schon ein wenig mit Stolz, Ihnen gut zwei Jahre nach der letzten Veröffentlichung eine weitere CD vorstellen zu können.
Wir bieten Ihnen heute 4 CD´s an, die etwa dreiviertel unseres Repertoires enthalten.
Hier finden Sie neues Liedgut aus unserem Repertoire von mehr als 100 Liedern.
Erneut war es unser Anliegen, durch eine abwechslungsreiche Liedfolge das Zuhören immer wieder zu einem Erlebnis werden zu lassen. So finden Sie echte Shanties wie "Bound for the Rio Grande" aus der Zeit des Goldrauschs in Kalifornien, das ergreifende Lied vom frühen Tod der schönen "Molly Malone" sowie der amerikanische Song "Shenandoah".
Mit dem "Ferryman" stellen wir die Coverversion eines berühmten Liedes der legendären irischen
"Dubliners" vor. Es besingt das Schicksal eines Fährmanns aus dem Dubliner Hafen, der mit der Entwicklung der Containerschifffahrt nach vielen guten Jahren seinen Job für immer verloren hat.
Erstmals ist bei zwei Liedern auch unser Bruno Keller mit dem Dudelsack zu hören. Alle Solisten, die Sie von der Bühne her kennen, tragen mit ihren unverwechselbaren Stimmen zur Vielfalt bei.
Wir entführen Sie mit unseren Liedern vom Bodensee und heimischen Gewässern wieder "über alle sieben Meere" nach England, Schottland, Irland, Amerika, in die Karibik, mit "Bora Bora" in die Südsee und mit "Malaika" sogar nach Afrika.
Ganz besonders bedanken wir uns bei unserem
Toningenieur Hans-Christian Häseler, der bei der Aufnahme und im Studio wieder einmal hervorragende Arbeit geleistet hat.
Die Konzerterfolge des Jahres 2009, viele begeisterte Zuhörer und natürlich unsere treue Fangemeinde haben uns zu dieser
neuen CD ermutigt.
Erfreuen und entspannen Sie sich mit unseren Liedern.
Ihre Bodensee-Shantymen
"Wenn Engel reisen, lacht der Himmel"
Wenn, nach einem so verregneten Maiauftakt endlich die strahlende Sonne ihr Gesicht zeigt, sind die Menschen geradezu gierig nach den wärmenden Strahlen. Tausende zog es deshalb an den See um dort das Leben zu genießen, Sonne zu tanken, ein Eis zu essen und die "Bodensee-Shantymen" zu hören und zu sehen.
In gewohnter Manier legte Das "Shanty-Schiff der Bodensee-Shantymen" pünktlich um 14:30 Uhr an und präsentierte im Konzertpavillon am Lindauer Hafen das "Erfolgsprogramm 2010". Dass aus der ursprünglich vereinbarten Konzertdauer von 1,5 Stunden letztlich über 2 Stunden wurden, war ausschließlich Schuld des Publikums.
Wir freuen uns über dieses Debüt an diesem herrlichen Ort und denken, dass es nicht der letzte Auftritt in
Lindau war.
"Bei jedem Wetter", so hatte der Haltnauwirt Werner Endres gesagt, werden wir den Vatertag auf der
Haltnau feiern. Und er sollte Recht behalten.
Mit vollbeladenem Anhänger und einem flauen Gefühl im Bauch, reisten die Bodensee-Shantymen am Morgen des Vatertag´s 2010 zur Haltnau. Es regnete durchgängig und ergiebig. Wer also sollte sich bei diesem Wetter auf den
Weg zur Haltnau machen ?
Da haben die singenden Seemänner sich aber ganz schön geirrt. Bereits zu Beginn der Veranstaltung war das Zelt voll bis zum letzten Platz. Viele konnten nicht mehr hinein und suchten in der
"Weinstube Haltnau" einen trockenen Platz, so war auch die Gaststätte voll besetzt.
Dass ein recht großer Anteil der Besucher aus "Stamm-Fans" der Bodensee-Shantymen bestand, war natürlich eine besondere Freude.
So wurde der Vatertag im wahrsten Sinne des Wortes "feucht fröhlich" bis in den späten Nachmittag gefeiert.
Glückliche und dankbare Gesichter, ein zufriedener Wirt und letztlich "kaputte Shantymen" (Nach 6 Stunden Auftritt!!). Danke an alle Gäste und natürlich unseren Wirtsleuten Hannelore und Werner!
Was für eine Veranstaltung, einfach Wahnsinn, wie der Überlinger Kursaal zum Bordfest regelrecht gestürmt wurde.
Für die Bodensee-Shantymen ein enormer Vertrauensbeweis von unseren Fans und Freunden, die uns in unseren Aktionen und Liedern einfach mitrissen. Es war für uns Vergnügen pur, für ein so begeistertes Publikum alles zu geben. Unsere umfangreichen Vorarbeiten wurden reichlich belohnt, "DANKE".
Eine ganz besonders große Hilfe war uns der
Kursaal-Hausmeister, Herr Hoffmann. Ein wahrer Künstler, er hat mit Rat und Tat, und natürlich erheblichem Körpereinsatz, zu diesem Erfolg beigetragen.
Dank auch den
"Badisch Pipes and Drums" aus Überlingen. Das war die Abwechslung zum richtigen Zeitpunkt. Auch diese Gruppe hat sich under den "Shanty-Fans" sehr wohl gefühlt und bedankt sich ebenfalls.
Weitere Berichterstattung und Bildmaterial zu diesem gelungenen Event folgen in Kürze!
Bildergalerie vom 03. Mai 2010 im Südkurier
"Musikalische Donaufahrt von der Quelle bis zum Schwarzen Meer"
Was der M.G.V. Eintracht mit Frauenchor e.V. am 13. März 2010 in der Festhalle in
Tennenbronn auf die Füße gestellt hat, ist aller Ehren wert. Die Befürchtung, dass die Halle wegen anderer Veranstaltungen, bzw. wegen evt. Witterungsprobleme nicht ausreichend besucht würde, war bald vergessen, denn die Besucher füllten schon bald den Saal.
Dass sich die Sängerinnen und Sänger, und natürlich auch die Gönner des Vereins in der Vorbereitung für diesen Konzertabend besondere Mühe gaben, das hörte man bei den gesanglichen Darbietungen und man sah es an der tollen Saalausstattung.
Ein schönes Schiff am Bühnenrand, kleine selbst gebastelte Schiffchen auf den Tischen und viele weitere maritime Schmuckstückchen machten die Halle zur Musikalischen Donaufahrt zum Ablegen bereit.
Ein herrlicher Abend, bei bester Bewirtung und fröhlicher Stimmung belohnte die Gäste.
Auch die "Bodense-Shantymen" gaben alles und bedanken sich bei den Besuchern für den Applaus und die tolle Aufnahme in Tennenbronn. Sicherlich gibt es zu irgend einem Zeitpunkt ein Wiedersehen in dieser schönen Schwarzwaldgemeinde, das jedenfalls war der Wunsch der Gäste und vieler Besucher.
Wir sagen gerne
"Aufwiedersehen Tennenbronn"
Zur Ergänzung und Erweiterung unserer Formation, suchen wir noch Sänger und Musiker.
Vor allen Dingen einen weitereren Akkordeonisten oder Keyborder,
der unsere beiden Akkordeonisten unterstützen könnte. Ein Akkordeon kann bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.
Kommen Sie einfach einmal zu einer Schnupperprobe bei uns vorbei. Wir proben jeden Montag 19:00 Uhr in unserem
Probenraum in 88662 Überlingen, Strandweg 36 (Sportboothafen Ost).
Gerne können Sie sich auch vorweg informieren bei unserem Chorleiter Herrn Paul Häseler unter Tel. 0 75 32 - 41 46 36.
"Ja" zu den Shantymen werden Sie sicher nach einer Schnupperprobe bei uns sagen. Wir freuen uns auf Sie!